Wie entsteht ein Schließsystem?

Das Zeichenbrett ist seit mehr als 20 Jahren passé – heute werden Schließsysteme am Computer entworfen. Darum gibt es auch bei Kiekert eine ausgereifte CAD-Infrastruktur. Mit computergestützter Simulation ist es möglich, das Verhalten von Produkten präzise zu kalkulieren. So lässt sich schon in der Planungsphase die Funktionalität eines Schließsystems erproben – ohne dafür Prototypen zu benötigen.

Das Konstruktionsbüro von Arnold Kiekert und Söhne
Kiekert Messtechnik

Bevor der erste Prototyp zusammengebaut wird, muss noch etwas anderes passieren: die Fertigung von Bauteilen. Denn bis zu 90% eines Kiekert-Prototyps besteht aus Komponenten, die individuell für uns gefertigt werden. Darum ist die Analyse dieser Teile ein wichtiger Schritt. Hier testen wir, ob die Anfertigungen der Lieferanten mit unserem Modell übereinstimmen. Keine einfache Aufgabe bei Schließsystemen, die mittlerweile aus so unterschiedlichen Elementen wie Kunststoff, Plastik, Stahl sowie elektronischen oder mechatronischen Teilen bestehen.

Geben unsere Analyselabore grünes Licht, wird vom neuen Schließsystem ein erster Prototyp gefertigt. Aber bevor dieser an unseren Kunden geht, muss er in einem der härtesten Testverfahren der Automobilbranche beweisen. Von kalt bis warm, sandig, nass und salzig – ein Kiekert-Schloss muss in unseren Testing-Zentren viel aushalten.

Hat der Prototyp unsere Analyse- und Testverfahren erfolgreich durchlaufen und die Anforderungen unserer Kunden erfüllt, wird das Schließsystem für die Produktion freigegeben. Weltweit arbeiten rund 4.000 Mitarbeiter an modernsten Produktionslinien und fertigen pro Minute fast 1.200 Schließsysteme.

Ein Schließsystem im Wassertest

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