1900 – Vom Amboss zum CAD-Programm

Im letzten Jahrhundert, als Kiekert noch eine kleine Manufaktur für Türschlösser und Türbeschläge war, gab es eigentlich nur zwei Arten von Mitarbeitern: Schlosser und Lieferanten. Die einen stellten mit Hammer und Amboss schwere Metallkonstruktionen her und die anderen lieferten sie mit Pferdewagen und mit der Eisenbahn aus. Heute haben sich nicht nur unsere Produktions- und Liefermethoden geändert – auch die Berufe bei Kiekert sind vielfältiger als noch vor 160 Jahren.

Kiekerts Schlossmacherei um die Jahrhundertwende
Produktion in Heiligenhaus

Das beginnt schon in der Produktion. Denn die Herstellung eines Schließsystems ist längst nicht mehr die Aufgabe einer einzigen Person, viel zu komplex ist die Konstruktion dieser Sicherheits- und Komfortprodukte. Um ein Präzisionsinstrument wie ein Kiekert-Schließsystem zu fertigen, braucht es Experten, die auf die unterschiedlichsten Fertigungsschritte spezialisiert sind. Entwicklung, Testing, Prototypenbau und Produktion: über 400 Ingenieure weltweit sind damit beschäftigt, die Kiekert-Produkte von der Idee in die Serienreife zu bringen.

Anders als im 19. Jahrhundert sind unsere Produkte auch nicht mehr mit vier Pferdestärken unterwegs zum Kunden, sondern deutlich schneller – zu Land, zu Wasser und in der Luft. Dafür sorgt ein gut eingespieltes Logistik-Team, das die Kapazitäten unserer 50 Lager weltweit genau kennt.

Die Komplexität der Projekte hat in der Automobilbranche in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Mittlerweile wird weltweit die Zusammenarbeit mit über 60 verschiedenen Automobilkonzernen koordiniert. Das übernimmt bei uns das Programmmanagement – bei aktuell mehr als 200 laufenden Projekten. An der Schnittstelle zwischen Kunden und Lieferanten wird sichergestellt, dass unser Produkt zum richtigen Zeitpunkt, in der geforderten Qualität und zu den geplanten Kosten beim Kunden eintrifft.

Warenlager in Tschechien

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