1857 – Vom lokalen Unternehmen zum globalen Partner der Automobilindustrie

In der Welt zuhause, mit der Region verwurzelt: Seit 160 Jahren ist Heiligenhaus der Firmensitz von Kiekert. Nur 10 km entfernt vom heutigen Standort begann die Geschichte des Technologiekonzerns: mit vier Mitarbeitern und einem Blasebalg. Mehr brauchte Arnold Kiekert 1857 nicht, um auf seinem Bauernhof „Am Kämpchen“ Beschläge für Möbeltüren zu fertigen. Produziert wurde hier vor allem für die umliegenden Dörfer. Und weil Arnold Kiekert dabei von seinen drei Söhnen unterstützt wurde, war auch der Name für den Betrieb naheliegend: Arnold Kiekert und Söhne „AKS“. 

Bau- und Beschlag-Fabrik „Arnold Kiekert und Söhne“
Kiekert Heiligenhaus

Die Treue zum Standort Heiligenhaus sorgt für Kontinuität: Mittlerweile leben hier Familien, die schon in der vierten Generation bei Kiekert beschäftigt sind. Mit ihnen ist Kiekert groß und erfolgreich geworden. In Heiligenhaus befindet sich heute das moderne Produktions- und Entwicklungszentrum des Technologieführers, von dem aus die weltweiten Aktivitäten des Unternehmens koordiniert werden.

Neben der lokalen Verbundenheit ist Kiekert als international gefragter Zulieferer natürlich auch global aufgestellt. Der erste Schritt über die Landesgrenzen fand 1993 statt. Damals eröffneten wir in Prelouc, Tschechien, unser erstes Fertigungszentrum außerhalb Deutschlands. Heute ist das Werk das mit Abstand größte Produktionswerk für Schließsysteme weltweit. Rund 2.000 Mitarbeiter produzieren und entwickeln an diesem Standort, der im Lauf der Jahre mehrfach modernisiert und ausgebaut wurde.

Produktionserweiterung am Standort Tschechien 2013
Kiekert Wixom 1994

Aber wer nah an den Automärkten sein will, der braucht auch ein Standbein in Amerika. Kiekert hat sogar zwei: 1994 gründeten wir unser Forschungs- und Entwicklungszentrum in Wixom, Michigan, USA. Und seit 1995 ist das Produktionswerk im mexikanischen Puebla ein wichtiger Partner für die Automobilindustrie der gesamten NAFTA-Region. Mit gemeinsam rund 1.500 Mitarbeitern sind diese beiden Standorte eng verzahnt, um innovative Produkte zu entwickeln und sie in Serie zu bringen.

Auch im asiatischen Markt entwickeln wir uns konstant weiter, mit insgesamt fünf Entwicklungs- und Produktionsstandorten in China, Japan und Korea. In Asien arbeiten rund 1.200 Kiekert-Mitarbeiter an Produkten wie dem Beta-Schloss – unserem asiatischen „Bestseller“. Mit Erfolgsprodukten wie diesem sind wir in Asien mittlerweile zu einem der Marktführer aufgestiegen – eine der vielen positiven Auswirkungen, seit der börsennotierte chinesische Autozulieferer HeBei LingYun Industrial Group Corporation Ltd. 2012 die Aktienmehrheit erworben hat.

Das Kiekert Beta-Schloss

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